Alles klar, das ändert die Ausgangslage positiv! Dass der Cluster steht und NPM bereits läuft, ist ein riesiger Vorteil. Da du nun 5 Festplatten im Dell hast und Proxmox bereits im Cluster-Verbund läuft, können wir die Migration sehr strategisch angehen.
Hier ist die logische Roadmap für die Migration deiner Services vom Huawei MateBook und Raspberry Pi auf den Dell T330.
Das Hauptziel: "Data Gravity". Wir holen die Anwendungen dorthin, wo der Speicherplatz ist (Dell), und entlasten das Huawei (Laptop) und den Pi.
Bevor wir Anwendungen wie Immich oder Jellyfin umziehen, müssen wir den Ort schaffen, an dem die Daten liegen.
Ziel: Der "File Server LXC" aus deinem Diagramm muss laufen.
Technik: Ein privilegierter LXC auf dem Dell.
Storage-Strategie:
Wir binden den 4TB ZFS Mirror (HDD) per Bind Mount in diesen Container ein.
Wir richten Samba (SMB) und ggf. NFS ein, damit du vom Windows-PC und anderen VMs darauf zugreifen kannst.
Warum jetzt? Alle anderen Apps (Paperless, Nextcloud, Media) brauchen diesen Speicherplatz als Ziel.
Anwendungen brauchen ihre Datenbanken. Wir ziehen diese vor den Anwendungen um, damit die Apps beim Start sofort ihre Daten finden.
PostgreSQL & Redis:
Quelle: Huawei (LXC 101/102).
Ziel: Dell (Auf die 400GB SSD für Performance!).
Aktion: Entweder per Dump/Restore migrieren oder (da Cluster) den LXC migrieren und Storage auf die Dell-SSD verschieben.
Authentik:
Quelle: Huawei.
Ziel: Dell (SSD).
Grund: Wenn NPM (schon auf Dell) Auth-Anfragen stellt, sollte der Weg kurz sein (localhost/LAN) statt über WLAN zum Huawei.
Jetzt nutzen wir die 2x4TB Platten aus Phase 1.
Diese Apps sind leichtgewichtig und können einfach umziehen.
Paperless-ngx & Wiki.js:
Quelle: Huawei.
Ziel: Dell.
Grund: Sicherheit und Backup. Der Dell Server ist zuverlässiger als ein Laptop im Akku/Netzbetrieb.
Portainer:
Ziel: Dell (als primäre Management Instanz). Du kannst Portainer Agent auf dem Huawei/Pi lassen, um diese weiterhin zentral zu steuern.
Nicht alles muss auf den Dell.
Raspberry Pi (Watchdog):
Bleibt: AdGuard / Pi-Hole. Wenn du am Server bastelst und ihn neu startest, willst du nicht, dass im ganzen Haus das Internet (DNS) ausfällt.
Bleibt: Uptime Kuma (Monitor). Ein Monitor, der auf dem System läuft, das er überwacht, ist nutzlos, wenn das System abstürzt.
Huawei MateBook (Compute):
Neu: Game Server (Minecraft). Game-Server brauchen oft hohen Single-Core-Takt. Je nach CPU ist der Laptop hier vielleicht sogar schneller als der T330 Xeon. Zudem ist es nicht "missionskritisch".
| Hardware | Verwendungszweck | Apps / Daten |
|---|---|---|
| 2x 300GB (RAID1) | Proxmox OS & ISOs | System, ISO Images, Backup-Scripts |
| 1x 400GB SSD | Container Root & DBs | VM/LXC Disks, Docker Volumes, PostgreSQL, Redis, Auth DB |
| 2x 4TB (Mirror) | Mass Storage | FileServer Mounts: Filme (Jellyfin), Fotos (Immich), Dokumente (Paperless), Nextcloud Data |
Wir sollten mit Phase 1 beginnen, da Phase 2, 3 und 4 davon abhängen.
Soll ich dich durch die Erstellung des "File Server LXC" (Samba) führen und zeigen, wie wir den 4TB ZFS Pool dort durchreichen (Bind Mount)?